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Musikdienste für Android

9. Mai 2010 dirks 2 Kommentare
Musikdienste für Android

Musikdienste für Android

Ich gebe es zu: Beim Musikgenuss bin ich verwöhnt. Wir haben vor 2,5 Jahren ein Sonos Wireless Multi-Room Music System (»Sonos), kurz Sonos, erworben und inzwischen auf 4 Räume ausgebaut. Sonos hat uns gezeigt, wie einfach der Zugriff auf umfangreiche Musikquellen sein kann. Daran muss sich alles messen.

Seit wir Sonos besitzen, habe ich keinen einzigen Musiktitel mehr gekauft. Stattdessen miete ich meine Musiktitel: Ich streame Musik von kostenpflichtigen oder kostenfreien Musikdiensten. Warum soll ich Musiktitel dauerhaft erwerben, wenn ich sie nur einen kurzen Teil meines Lebens hören möchte?

Sonos kooperiert mit Radiotime (»Radiotime), so dass das Hören weltweiter Internet-Radiosender sehr einfach ist. Auf Wunsch scrobbelt (»Last.fm: Was ist Scrobbeln?) unser Sonos zu Last.fm (»Last.fm) und empfängt auch dessen Stationen (»Last.fm: Radiostation). Ebenso können wir die Radiostationen von Deezer (»Deezer) empfangen. Last but not least besitzen wir auch ein Napster-Abonnement für 9,95 €/Monat (»Napster), so dass wir die rund 10 Millionen Titel der Napster-Bibliothek auf unserem Sonos (und anderen Geräten) abspielen können.

Zu Hause bin ich musikalisch gut versorgt, doch was ist unterwegs? Welchen dieser Dienste kann ich mit meinem Android Smartphone nutzen?

Auf Grund der weltweit unterschiedlichen Lizenz- und Verwertungsrechte ist der Markt für Musikdienste sehr zersplittert. Viele Dienste sind nur in einzelnen Ländern verfügbar. Bei einigen Musikdiensten variiert die Angebotspalette von Land zu Land. Einige Dienste sind kostenlos, andere finanzieren sich über kostenpflichtige Abonnements.

Achtung:

Grundsätzlich muss man beim Streaming auf das Smartphone beachten, dass erhebliche Datenmengen übertragen werden. Für ordentliche Tonqualität sollte der Stream eine Bandbreite von zumindest 128 Kilobit pro Sekunde besitzen. Das entspricht einem Datenvolumen von 60 MB pro Stunde. Bei vielen Smartphone-Tarifen wird damit die Internet-”Flatrate” innerhalb weniger Stunden voll ausgeschöpft. Auch der Stromverbrauch für das Empfangen, Dekodieren und Verstärken ist nicht unerheblich.

In den nächsten Artikeln dieser Serie möchte ich die einzelnen Musikdienste vorstellen:

  1. Radiotime
  2. Last.fm
  3. Deezer
  4. Jamendo
  5. Sonstige: Spotify, Thumbplay, Napster, etc.

P.S.: Nicht dass jemand glaubt, Sonos könne nur von Musikdiensten streamen. Sonos spielt natürlich auch alle gängigen DRM-freien Audioformate aus lokalen Quellen ab. Ebenso perfekt, wie es die Musikdienste integriert.